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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Hof

WAHL26

WIR für EUCH

Positionen

  • zu den FRANKENWALDBRÜCKEN

    Zum Wahlkampfauftakt hatte Mirjam Kühne, Grüne Spitzenkandidat*in für den Hofer Kreistag, nochmals die klare Opposition zu den geplanten Frankenwaldbrücken betont. Nicht allein aus Naturschutzgründen. Natürlich sind diese für uns Grüne schwerwiegend, aber unsere Ablehnung des Brückenprojekts geht weit darüber hinaus.

    Einst als relativ überschaubares Projekt mit 12 Millionen Euro Gesamtkosten geplant, sind die Kosten mittlerweile vollkommen aus dem Ruder gelaufen, obwohl noch nicht einmal die Planungsphase abgeschlossen wurde. Derzeitiger Stand der Kostenplanung: 42 Millionen Euro. Das ist bereits das 31/2-fache der ursprünglichen Planung, und wenige Beobachter erwarten, dass es dabei bleibt. Landrat Bär behauptet, dass die Brücken trotz dessen profitabel wären, mit optimistischen Schätzungen der Besucherzahlen bei gleichzeitig hohen Eintrittspreisen. Wie er zu dieser Einschätzung kommt? Verschlusssache, die entsprechenden Studien wurden nicht öffentlich gemacht.

    Das Projekt ist gescheitert, das finanzielle Risiko für den Landkeis zu groß. Und mittelbar auch für die Städte und Gemeinden im Kreis, die dieses Risiko über die Kreisumlage mittragen müssen. Diese Abgabe der Gemeinden an den Kreis ist jetzt schon für viele Gemeinden eine große Belastung, damit zu spielen, weitere Risiken einzugehen ist unverantwortlich. Dafür dind die anderen Aufgaben des Kreises und der Kommunen zu wichtig, sei es Schulen, Kinder- und Altenbetreuung, soziale Dienste, Katastrophenschutz, und vieles, vieles mehr.

  • zur UMGEHUNGSSTRASSE bei Leimitz

    Auch in der Stadt Hof gibt es ein Projekt, das Unsummen verschlingt die anderswo dringender benötigt werden: die geplante Umgehungsstraße bei Leimitz. Diese wurde vor 2 (!) Jahrzehnten (!!) geplant, jedoch nie gebaut, und auch nie vermisst. Jetzt will eine Stadtratsmehrheit diese Umgehungsstraße bauen, zu Kosten von über 16 Millionen € allein im Haushaltsjahr 2026. Die Folge: dringend notwendige Investitionen in Schulen und anderen Bereichen werden gestrichen oder zurückgestellt.

    Die Grüne Fraktion im Hofer Stadtrat ist daher zu der schwierigen Entscheidung gekommen dem Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung nicht zustimmen zu können. Anders als für die anderen Fraktionen im Hofer sind Investitionen in unsere jungen Menschen für uns wichtiger als eine Umgehungsstraße.

    Wie unsere Fraktionsvorsitzende Gudrun Kiehne es im Stadtrat gesagt hat: „Bevor wir bei den Schulen oder auch der Feuerwehr sparen, verzichten wir bei der Ortsumgehung. Wir sehen die anderen Sachen als wesentlich dringender.“

    Am 8. März geht es nicht nur darum, welche Prsonen im Hofer Stadtrat sitzen werden, es geht auch darum, welche Prioritäten diese setzen werden. Denn die Mittel sind sehr knapp, und jeder Euro zählt. Für junge Menschen, für unsere Zukunft, oder für Projekte einer Vergangenheit, die wir uns einfach nicht mehr leisten können, das ist auch eine Frage, die am 8. März beantwortet wird!

BESUCHER*INNEN

  • zum NEUJAHRSEMPFANG

    Dr. Rupert Ebner

    Dr. Rupert Ebner, Frontmann der Slow-Food-Bewegung in Deutschland, kam Ende Januar als Hauptredner zu unserem Neujahrsempfang nach Hof. Warum keine Politprominenz? Ganz ehrlich? Wir hatten unseren Bundesvorsitzenden angefragt, aber der hatte keine Zeit. Unsere Landesvorsitzenden? Waren erst vor kurzem da. Der Papst? Just kidding....

    Also Dr. Rupert Ebner, Arzt, Grüner, und Verfechter einer bewussteren Einstellung zur Ernährung. Weil wir uns im Wahlkampf auf gutsituierte Menschen mit zuviel Zeit und Geld fokussieren wollen? Nein, natürlich nicht, ganz im Gegenteil. Gute, gesunde und umweltgerechte Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels, oder des Bildungsabschlusses sein. Sondern selbstverständlich. Für alle Menschen und nicht zuletzt für alle Kinder und Jugendlichen. Ja, stimmt, ist es leider nicht. Wer wenig Geld hat tut sich schwer mit gesunder Ernährung. Und wer im Dauerstress lebt, der findet wenig Zeit für Slow-Food.

    Und deswegen haben wir über dieses Thema geredet. 

    Dazu gestoßen ist noch unser Landtagsabgeordneter Tim Pargent, unsere Kandidat*innen für die Kommunalwahlen, unser Grüner Bürgermeister Sebastian Auer hat ein paar Worte gesagt, und unsere Spitzenkandiatinnen in Stadt, Gudrun Kiehne, und Kreis, Mirjam Kühne, haben unser Wahlprogramm vorgestellt. Und ansonsten haben wir gemeinsam mit unseren Gästen geredet, gegessen, getrunken, gelacht, usw. usf.

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