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15 motivierte Kandidat*innen haben sich deshalb für die Stadtratsliste von Bündnis 90/Die Grünen nominieren lassen. Während der Aufstellungsversammlung wurde auch schnell klar warum dem so ist.
Am Klimawandel kommen wir nicht vorbei. Er spannt den Rahmen für unsere zukünftige Stadtentwicklung. Wir können aktiv unsere Stadt klimaresilient gestalten oder mit sehr viel mehr Geld die Schäden reparieren. Trotzdem gehen wir mit Vertrauen und Tatkraft in die Zukunft. Wir finden: Gemeinsam sind wir stark. Mit der Natur, nicht gegen sie. Das ist unsere Grundorientierung. Mit drei oder vier Stadträtinnen und Stadträten wollen wir Grüne uns in kritischer Solidarität mit dem Bürgermeister und den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat einsetzen, damit es mit Weitsicht vorangeht. Sie haben die Wahl!
Wir finden es wichtig, etwas weiter vorauszuschauen als nur eine Wahlperiode. Nach den Überschwemmungen 2021 hat der Selbitzer Stadtrat mit grosser Bürgerbeteiligung und einer professionell unterstützten Projektgruppe deshalb die Vision „Schwammflur Selbitz 2040“ entwickelt. Ein zukunftsweisender Landschaftsplan wurde beschlossen, dem Klimawandel zu begegnen; und er wird Stück für Stück umgesetzt, bayernweit beachtet. Jetzt brauchen wir auch eine „Vision Selbitz 2040“, denn es gibt weitere Herausforderungen für unsere kleine Stadt mit ihren umliegenden Dörfern, für die es einen langen Atem braucht: Wärmeenergiewende, Wandel der Mobilität, Familien, Kinder, Jugendliche stärken, Handel und Handwerk, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Integration. Als Basis gilt für uns der Dreiklang: Eigeninitiative stärken – in das Gemeinwesen investieren – zivilgesellschaftliches Engagement fördern. Hier skizzieren wir unsere Vision und benennen unsere konkreten Vorstellungen:
Bürgerschaftliches Engagement ist stark in Selbitz. In 32 Vereinen, bei der Feuerwehr und mit Musik, im Sport und in den Kirchengemeinden, bei der Pflege der Hobbies, im sozialen Bereich und in den Parteien ist die Einstellung lebendig: „Was kann ich tun für die Kommune?“ Diese Haltung macht die Qualität unserer Gesellschaft in unserer Stadt und ihren Dörfern aus. Diese Bereitschaft brauchen wir auch bei städtischen Projekten; bei der Umsetzung der Schwammflurkonzeption, bei der zukünftigen Nutzung der alten Schule, in der Unterstützung von Schule und Kindergärten, bei der Integration von Fremden und anderen sozialen Herausforderungen. Anspruchsvolle Zukunftsprojekte müssen in Bürgerwerkstätten und öffentlichen Diskussionen auf den Weg gebracht werden. Die guten Erfahrungen sollen fortgesetzt werden. Verwaltung braucht Ehrenamt. Politik ist angewiesen auf Unterstützung durch zivilgesellschaftliches Engagement.
Fremde, die zu uns kommen sind eine Chance. Ob aus Ländern Europas, aus anderen Gegenden Bayerns oder Deutschlands bringen sie Ideen, Kenntnisse und frischen Wind mit, oft auch Begeisterung für unser überschaubares Frankenwaldstädtchen. Wir setzen uns dafür ein, die zu Unrecht gescholtene „Willkommenskultur“ stark zu machen. Vielfalt der Lebensweise, Mentalität und Religion weiten unseren Horizont. Wir begreifen sie als Stärke. Innovation und Verjüngung brauchen wir für einen optimistischen Blick in die Zukunft. Vereine sind auf Nachwuchs und Gewerbetreibende auf Arbeitskräfte angewiesen.
Allerdings muss klar sein: Für diesen Gewinn braucht es Investitionen, menschlich, in der Nachbarschaft, und finanziell, bei der Unterstützung in Kindertagesstätten und Schule. Diese Investitionen lohnen sich.
Kunst, Kultur, Religion verbinden Menschen mit unterschiedlichen Prägungen, geben Raum für Ausdruck persönlicher Empfindungen. Ortsansässige Künstlerinnen und Künstler, der Selbitz Kunterbunt e.V. und der Kunstladen Selbitz e.V. in Weidesgrün, die Religionsgemeinschaften mit den Gottesdiensten und nicht zuletzt das evangelische Kloster Comummunität Christusbruderschaft Selbitz mit seiner überregionalen spirituellen und ökumenischen Ausstrahlung machen unseren Ort zu einem Hot-Spot der Sinnstiftung und des Feierns im Landkreis Hof. Außer unserem schön gestalteten Anger gibt es weitere Plätze die zu einladenden Begegnungsorten von Jung und Alt, Einheimischen und Gästen, umgestaltet werden wollen: zum Beispiel das Areal am Bahnhof und um die Stadtkirche. Ankauf des Bahnhofsgebäudes durch die Stadt mit Entwicklung eines tragfähigen und vielgestaltigen Nutzungskonzeptes ist das Gebot der Stunde. Der Anger wird stets mit unserem überregional bekannten Wiesenfest in Verbindung gebracht. An vier Tagen steppt hier der Bär, aber für die restlichen 51 Wochen im Jahr schlummert hier noch ein riesiges Potential. Die vorhandene Bühne soll für mehr Kleinkunst, öffentliches Singen, Open-Air-Kino und Konzerte, Feste feiern und Flanieren wiederbelebt werden. Dies braucht die Unterstützung der Stadtpolitik. Kunst, Kultur, Religion sind keine Nebensache!
Selbitz ist mit seiner zentralen Grundschule, den beiden Kindertagesstätten und einem Bahnanschluss zu weiterführenden Schulen nach Hof und Naila im Stundentakt für junge Familien sehr attraktiv. Die Stadt kann bis weit in die Zukunft ausreichend Bauplätze anbieten. Die verkehrliche Anbindung ist auch für Pendler günstig. Die Sanierung und Umnutzung der alten Schule ist die teuerste Investition in der Selbitzer Stadtgeschichte. Für Jugendtreff und Hortplätze wird hier vorgesorgt sein.
Dennoch können sich mit einigen, kleinen Starthilfen die jungen Familien schneller und umfassender im „Stadtdschungel“ zurechtfinden und in Selbitz emotional ankommen und sich wohlfühlen:
Ein umfassendes Infopaket – analog und digital - für junge Familien mit allen relevanten Informationen und Kontakten: von den Regenbogenkids, Vereinsangeboten bis zu gratis Windeltüten über den Abfallzweckverband….
Ein leerstehendes Schaufenster in der Bahnhofstrasse wird von der Stadt angemietet und den Vereinen mit Kinder- und Jugendangeboten für die Eigenwerbung zur Verfügung gestellt. Schulkinder können sich hier selbstständig über für sie interessante Veranstaltungen informieren.
Ergänzend zu dem Jugendtreff braucht es einen Eltern-Kind-Treffpunkt, in dem sich die Minis bei schlechtem Wetter treffen können.
Die Kinderspielplätze werden aktuell saniert und erneuert. Eine Babyschaukel gibt es bisher leider keine. Dafür sollte noch bei auf dem einem oder anderen Areal Platz sein.
Wir wollen, dass keine Bürgerin und kein Bürger außen vor bleiben muss. Es ist Kreativität gefragt, wie nachbarschaftliche Netzwerke auch durch städtische Ideen und Initiativen unterstützt werden können. Mutmachende Beispiele sind die Nachbarschaftshilfe „Nachbarn für Nachbarn“, die Seniorennachmittage, die Seniorenbeauftragten, der Unterstützerkreis zur Integration von Flüchtlingsfamilien. Wir Grüne wollen Ideen aufgreifen, wie Räume für alltägliche Begegnung und soziale Vernetzung entstehen können, wie etwa im Cafe Kunterbunt oder beim Kaffeenachmittag im CVJM-Waldheim.
Die sogenannten „schwächsten“ Verkehrsteilnehmer sind in Selbitz weiterhin gefährdet, vor allem auf dem Schulweg und in der Bahnhofsstraße. Familien mit Kleinkindern trauen sich nicht in die Eisdiele. Wir werden ein professionelles langfristiges Verkehrskonzept anstoßen, um die Innenstadt von Durchgangs- und Schwerlastverkehr zu entlasten; viele andere Städte haben das längst verwirklicht. Durch den Trend zum E-Bike werden die täglichen Einkäufe auch bei uns immer mehr ohne Auto erledigt werden können. Nur wenn die Wege und Plätze im Kernbereich konsequent verlangsamt werden, beleben wir kleine Geschäfte, Gastronomie und die Begegnung der Bürgerinnen und Bürger, dass sie gerne in der immer schöneren Kleinstadt verweilen. Dazu braucht es zunächst beidseitige Radspuren auf der Hofer und der Nailaer Strasse, den Radweg-Lückenschluss zur Abzweigung nach Rothenbürg. Tempo-30-Zonen im zentralen Stadtgebiet Kulmbacherstrasse, Bahnhofstrasse, Marktplatz und Feldstrasse werden größere Sicherheit gewährleisten; ebenso in den Wohngebieten. Der Bürgerbus soll enger getaktet werden.
Wir sind bereits gut aufgestellt, mit Windkraft, Solaranlagen, Biogas, Hackschnitzelheizwerk. So soll es weitergehen. Eine kommunale Wärmeplanung für ganz Selbitz wurde bereits vom Stadtrat in Auftrag gegeben. Es wird darauf ankommen, die Vorschläge umzusetzen, z.B. in Nahwärmenetzen, wie die guten Beispiele in Rodesgrün und am Wildenberg zeigen. Das ist vor allem für Neubaugebiete interessant, vielleicht auch für Bestandsbauten eine Möglichkeit, wegzukommen von Öl und Gas. Städtische Gebäude müssen weiter konsequent für Photovoltaik genutzt werden, etwa die Aussegnungshalle am Friedhof im Zusammenhang mit einer anstehenden Sanierung.
Uns ist bewusst, dass Daseinsvorsorge und Stadtentwicklung kein Wunschkonzert sind. Die Basis aller Investitionen von Löschfahrzeug bis Schule ist der Haushaltsplan und dieser wird massgeblich von prosperierenden Unternehmen, Selbstständigen und Einzelhandel gestützt. Ein Sondervermögen, besser Sonderschulden stehen uns nicht zur Verfügung. Deshalb ist eine zuvorkommende, proaktive, unbürokratische Stadtverwaltung wichtig für ein gutes Investitionsklima in unseren Gewerbegebieten. Aber auch das geschickte Anzapfen der unzähligen Förderprogramme in Verbindung mit Stiftungen wie zum Bwiapiel der Oberfrankenstiftung können die Haushaltsmittel effektiv verwendet werden. Das setzt eine gute Kommunikation und nachdrücklichen Verhandlungen mit den Förderstellen voraus.
Für viele der ausgeführten Themenfelder besitzen einige von uns Kernkompetenzen und Erfahrungswissen als Vereinsvorsitzende: im Bund Naturschutz (Klaus Schaumberg), im Kunstverein Selbitz (Harry Kurz) und im Förderverein für Kindertagesstätten in Selbitz (Sandra Hornfeck).
Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihnen vertrauenswürdig erscheinende Persönlichkeiten in den Stadtrat zu wählen. Unterstützen Sie die zukünftige Stadtentwicklung in Selbitz mit ihrer Wahlbeteiligung:
Nachhaltig. Zuversichtlich. Sozial !
1 Gisela Scherbaum
2 Klaus Schaumberg
3 Diana Adler
4 Martin Wirth
5 Christina Raab-März
6 Max-Emanuel Voigt
7 Sandra Hornfeck
8 Andreas Voigt
9 Elfriede Wurzbacher
10 Harald Pössnecker
11 Annette Schaumberg
12 Harry Conway Kurz
13 Thomas März
14 Norbert Beinhauer
15 Stefan Adler
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kreisverband Hof | Bismarckstr. 32 | 95028 Hof
kv-vorstand@gruene-hof.de | 09281/1406528
Öffnungszeiten:
Dienstag 14 bis 17 Uhr:
Bürostunden mit unserer Kreis-Geschäftsführerin Barbara
Donnerstag 14 bis 16 Uhr:
Bürostunden mit unserer Kreis-Geschäftsführerin Barbara
Andere Termine nach Vereinbarung: kv-gf@gruene-hof.de
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